Blasorchester "Heimatland" Greffen
Blasorchester "Heimatland" Greffen

Von der "Wald und Wiesenkapelle" zu "Heimatland"

Auszüge aus der Festschrift zum 25-jährigen Vereinsjubiläum im Sep. 1981.

Die ersten Versuche, in Greffen ein Blaskapelle zu gründen, reichen eigentlich bis in die 20er Jahre zurück. Doch am mangelnden Kleingeld für die Instrumente scheiterte der erste Anlauf. Nach dem zweiten Weltkrieg gründete Bernhard Albert eine Art Hauskapelle, die zwar teilweise mit bis zu acht Musikanten besetzt war, aber nie öffentlich auftrat. Es blieb eine bessere Familienkapelle.

Erst als Franz Bruns und Alfons Ostlinning, beide Mitglieder des Sielmannzuges, die Idee im Advent 1956 erneut aufgriffen ,wurde es "ernst". Franz Bruns, der im Jahr 1953 nach Greffen gekommen war, spielte nicht nur die Pauke und Lyra, sondern auch Schifferklavier. Durch das Spielen bei verschiedenen Gelegenheiten lernte er schnell musikbegeisterte Mitbürger kennen. Zusammen mit Bruder Anton Bruns, Alfons Ostlinning, Werner Eichhorn (langjähriger 2. Dirigenten unseres Orchesters) sowie Hermann Hagenbrink, der bis heute noch aktiv die Tuba im Orchester spielt, war man sich schnell einig, eine Blaskapelle sollte endlich im dritten Anlauf auf die Beine gestellt werden. Starthilfe gab hierfür der Schützen- und Heimatverein Greffen e.V. von 1845 der Ende April 1957 einen Es-Baß stiftete. Die anderen Musiker spielen vorerst auf geliehenen oder selbst finanzierten Instrumenten.

Der erste Auftritt

Der lang ersehnte Augenblick trat Pfingsten 1957 ein - das Quintett spielte zum ersten Mal vor einem größeren Publikum. Am Ehrenmal musizierte man gemeinsam mit dem Spielmannzug - im Repertoire waren das „Lied vom guten Kameraden" und der „Präsentiermarsch". Das „frisch geborene Kind" hatte somit seine Feuertaufe bestanden und schon bald stießen weitere Interessenten hinzu. Mit vierzehn Musikern spielte die Blaskapelle anlässlich des Volkstrauertages in Jahre 1957, seit dieser Zeit findet auch das traditionelle Osterkonzert statt.

 

Blasorchester "Heimatland" mit den ersten Mützen

 

Schon sehr früh wurde der Name „Heimatland Greffen" geboren, erinnert sich Franz Bruns: „Zunächst hießen wir die Wald- und Wiesenkapelle, weil wir immer durch die Heide marschiert sind. Dann haben wir gemeinsam überlegt, welchen Nahmen man wählen könnte. Er sollte nicht geklaut sein, nicht anstößig sein und unsere Heimatverbundenheit ausdrücken".

So kamen wir auf den Namen:

 

„HEIMATLAND GREFFEN"

 

 

Gründer des Blasorchester "Heimatland" Greffen Franz Bruns

Während dieser Zeit wurde unser musikalischer Leiter Franz Bruns von Heinrich Lübbering aus Harsewinkel unterstützt. Aber leider hatte der Dirigent  der  Harsewinkeler Kolpingkapelle Heinrich Lübbering nur wenig Zeit und stand uns nur einige Monate zur Verfügung.

Biwak 1964 Reiterverein

Gruppenfoto vom Blasorchester "Heimatland" Greffen e.V. von 1968.

stehend von links: H. Reinker, K. Rolf, J. Linnemann, B. Reinker, H, Hagenbrink, H. Budde, H. Brinkmann, N. Berens, W. Eichhorn, F. Mennebröcker, W. Kuhlmann, F. Bruns,

kniend: A. Bruns, H. Wieck, F. Linning, A. Schuckenberg

Blasorchester "Heimatland" Greffen e.V. 1968

Die Verbesserung der Qualität stand im Mittelpunkt, als 1964 der Warendorfer Heinrich Bußmeyer zur abhaltung der wöchentlichen Proben verpflichtet wurde. Die intensivere Ausbildung zahlte sich aus, die "Heimatländer" wurden schon bald zu ihrem ersten Auftritt außerhalb der Gemeindegrenzen von Greffen nach Alverskirchen verpflichtet.

Heinrich Bußmeyer 1964-1974

Seit August 1974 leitete dann Erich Pfalzgraf aus Ostenfelde das Orchester. Nach dem Motto „Neue Besen kehren gut" waren prompt die Proben wieder besser besucht. Einmal in der Woche traf man sich im Übungskeller in der Johannesschule. Diese Räumlichkeiten wurden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Entgegenkommen wäre das Blasorchester wahrscheinlich schon bald gescheitert.

 

1977 wechselte erneut der musikalische Leiter. Für Erich Pfalzgraf kam Oswald Czejewski, der die Qualität der musikalischen Darbietungen weiter verbessern konnte. Der Dirigent galt als "genau und streng".

Bunter Abend im Saal Schröder

Immer auf gute Füllung der Vereinskasse bedacht, veranstaltete das Blasorchester in diesen Jahren einen "Bunter Abend", der im Saal Schröder zu einem vollen Erfolg wurde. Mit Sketchen, Musik Witz und Humor verging die Zeit wie im Fluge.

Franz Bruns auf der Bühne

Ausflüge werden natürlich auch gemacht. Besonders gefallen haben allen Mitgliedern mit Frauen und Förderer des Blasorchesters „Heimatland“ Greffen e.V., bei einer Becks Brauerei Besichtigung mit anschließender fahrt mit der aus der Werbung bekannten M.S. Becks am 18.09.1979. Organisiert wurde die Besichtigung vom damaligem Vereinswirt Bernhard Brüggemann.

Bernhard Brüggemann auf dem Bild der vierte Herr von links.

Becks besichtigung 1979

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Aktuelles

D1 Lehrgang mit sehr gutem Erfolg!

Wir gratulieren unserem neuen aktiven Mitglied Mira Feldhaus

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